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Shunt-Telefon für Notfälle

Tel.: 0651 208-2613
Fax: 0651 208-2618


Shuntsprechstunde:

Shuntzentrum Trier
KfH-Ambulanz am Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Trier
Gebäude St. Kamillus, EG rechts
Nordallee 1
54292 Trier

Tel.: 0651 208-2590
E-Mail: shuntzentrum@bk-trier.de


Gefäßchirurgische Sprechstunde
Freitags 9:00 - 13:00 Uhr
Chirurgische Ambulanz, Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Trier, Erdgeschoss
Telefonische Vereinbarung unter Tel. 0651  208- 2613

Bitte denken Sie an Ihren Überweisungsschein/stationäre Einweisung Ihres Nephrologen oder Hausarztes.

 
Shuntsprechstunde
Shuntchirurgie

Hier finden Sie unsere Leistungen im Rahmen der Shuntsprechstunde

Beratung

Gemeinsam mit dem betreuenden Nephrologen finden wir das beste Dialyseverfahren für den Patienten. Wir informieren über zu erwartende Operationen und planen das weitere Vorgehen gemeinsam mit der Dialyse und dem Patienten.

Planung der Shuntanlage

Dialyseshuntzoom
Dialyseshunt

Als Shunt wird in der Medizin eine Kurzschlussverbindung mit Flüssigkeitsübertritt zwischen normalerweise getrennten Gefäßen oder Hohlräumen bezeichnet. Dieser kann natürlich vorkommen (z. B. im Rahmen von Fehlbildungen) oder auch im Rahmen einer medizinischen Maßnahme künstlich angelegt werden.

Bei Dialysepatienten wird künstlich ein Shunt (oder auch arteriovenöse Fistel) angelegt, um ein großvolumiges Gefäß zur Verfügung zu haben, mit dem man eine Hämodialyse durchführen kann. Dialyseshunts sind für Patienten mit einer schweren Nierenfunktionsstörung (Niereninsuffizienz) überlebenswichtig. 

Shuntsonografie/Duplexsonografie

Farbduplexsonographiezoom
Farbduplexsonographie

Die Duplexsonografie ist eine Form der Ultraschalluntersuchung, mit der die Richtung des Blutfluss in den Blutgefäßen in Bezug auf den Schallkopf farblich in Rot oder Blau dargestellt wird. Somit kann der Blutfluss in Arterien von jenem in den Venen unterschieden werden und letztlich damit Aussagen über das Vorliegen und das Ausmaß von Durchblutungsstörungen getroffen werden. Die Sonographie gibt Informationen darüber, ob die ausgewählte Vene oder Arterie gut geeignet ist für einen Shunt. Denn nicht jedes Blutgefäß kann als Shuntgefäß genutzt werden, z. B. weil es zu schmal oder zu stark verkalkt ist.

Präoperative CO2-Phlebografie/Shuntphlebografie

Sollte die Sonographie keine ausreichenden Erkenntnisse zur Shuntplanung oder Korrektur von bestehenden Shunts erbringen, ist eine Phlebographie erforderlich. Die Phlebografie ist ein medizinisches Untersuchungsverfahren zur Beurteilung der Venen durch Röntgendiagnostik. Bei der präoperativen Phlebografie vor Shuntanlage wird dem Patienten nach Anlegen einer Stauung am Oberarm ein Kontrastmittel injiziert und eine Röntgenaufnahme des Armes erstellt. Man kann durch Kontrastmittel-Aussparungen im Gefäßverlauf Thrombosen (Verstopfungen durch Blutgerinnsel) erkennen. Auch können der Verlauf und das Kaliber der Venen im Phlebogramm erkannt werden.

Shuntmonitoring

Shuntmonitoring ist ein Überbegriff für die Erfassung (Protokollierung), Beobachtung oder Überwachung eines Dialysezugangs mittels technischer Hilfsmittel oder anderer Beobachtungssysteme. Dadurch können frühzeitig Engstellen im Shunt oder sonstige Störungen festgestellt werden, die eine Korrekturoperation oder Intervention erforderlich machen. Damit können Komplikationen wie ein Shuntverschluß unter Umständen vermieden werden.

 

Hier finden Sie unsere Leistungen der Shuntchirurgie

Autologer Shunt (Venen)

Ein Shunt kann ohne Verwendung von körperfremdem Material durch Verbindung einer Arterie („Pulsschlagader“) mit einer Vene des Patienten hergestellt werden. Über einen Zeitraum von mehreren Wochen bildet sich ein punktionsfähiges Gefäß, welches zur Dialysebehandlung geeignet ist.

Prothesenshunt (Kunststoff)

Dialyseshunts aus Kunststoff sind Implantate, die in der Regel am Arm, in seltenen Fällen am Bein eingesetzt werden. Das Besondere an diesem Implantattyp ist, dass es ein geschlossenes Implantat ist und vollständig von Körpergewebe umgeben ist. Dieses Verfahren wird genutzt, falls die körpereigenen Blutgefäße nicht (mehr) als Dialysezugang zu nutzen sind.

Shuntinterventionen (PTA/Lyse)

Die Angioplastie, auch perkutane transluminale Angioplastie (PTA) ist ein Verfahren zur Erweiterung oder Wiedereröffnung von verengten oder verschlossenen Blutgefäßen mittels Ballondilatation oder anderer Verfahren (Laser, Thrombektomiekatheter usw.). Die Ballonkatheter werden über einen Führungsdraht und Führungskatheter in die Stenose (Engstelle) platziert und mit Druck (8-12 bar) aufgeblasen, hierdurch wird meist die Engstelle beseitigt und eine Operation vermieden. Zusätzlich werden in seltenen Fällen Stents (Drahtgeflechte, die das Gefäß von innen schienen und offen halten sollen) implantiert (Stentangioplastie).

Die Thrombolyse - im medizinischen Jargon kurz Lyse genannt - ist eine medizinische Therapie bei neu aufgetretenen Verschlüssen von Blutgefäßen. Das Verfahren kann zur Behandlung des Herzinfarkts (Myokardinfarkt), der Lungenembolie, des ischämischen Schlaganfalls und auch in einzelnen Fällen bei einer festgestellten Thrombose eines Shunts eingesetzt werden.

Shuntrevision

Dialyseshunts sind durch ständige Punktionen an der Dialyse regelmäßig Belastungen ausgesetzt, die die Funktion auf Dauer beeinträchtigen können. Hierzu gehören vor allem Verschlüsse des Shunts, die operativ durch Entfernung des Blutgerinnsels, Erweiterung von Engstellen (z.B. Patchplastik) oder Neuanlage des Shunts oftmals behoben werden können.

 
 
 
 
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